Fonds­sparpläne: Günstig sparen Monat für Monat

Unser Muster­kunde hat gerade kein Geld, um 3 000 Euro auf einen Streich anzu­legen. 50 Euro im Monat könnte er aber entbehren. Damit kann er einen Sparplan abschließen und Monat für Monat Fonds­anteile erwerben.

Sparpläne mit ETF: Anleger, die nach Sparplänen mit ETF suchen, werden mitt­lerweile schnell fündig. Denn das Angebot ist gestiegen und die Kosten sind stark gesunken. Sparpläne auf 78 ETFs von db x-trackers bietet die DAB Bank derzeit in Zusammen­arbeit mit der Deutschen Bank kostenlos an. Andere Sparpläne sind mit mehr als 2,50 Euro je Ausführung plus 0,25 Prozent der Kauf­summe zumindest für kleinere Anla­gebeträge eher teuer.

Eine Alternative ist das Angebot der comdirect. Die Bank verlangt 1,5 Prozent des Anla­gebetrags als Provision. Das sind bei 50 Euro im Monat jeweils 75 Cent. Bei der ING Diba kosten ETF-Sparpläne bei großer Auswahl 87 Cent je 50-Euro-Rate, also 1,75 Prozent.

Sparpläne mit gemanagten Fonds: Der regel­mäßige Kauf von Anteilen gemanagter Fonds über die Börse lohnt sich wegen der hohen Mindest­gebühren zwar nicht, aber die hohen Ausgabe­aufschläge der Filial­banken muss niemand zahlen. Am güns­tigsten sind Sparpläne bei den Direkt­banken. Sie bieten oft eine kostenlose Depotführung an, gewähren Rabatte auf die Ausgabe­aufschläge oder verlangen mitunter gar keine. ING-Diba und comdirect bieten einige Spitzenfonds mitunter kostenlos an. Achten Sie auf Sonder­angebote. Wer regel­mäßig spart, zahlt meist keine Depot­gebühren. Auch Fonds­vermittler locken mit hohen Rabatten auf die Ausgabe­aufschläge. Allerdings kommt man über sie selten an gebührenfreie Depots.

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