Die Bilanz der Deutschen Telekom AG

Am 30. März 2004 hat die Deutsche Telekom ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2003 vorgelegt. Anleger finden darin die Konzernbilanz und die Gewinn-und Verlustrechnung.

Die Bilanzposten wie immaterielle Vermögensgegenstände oder Vorräte sind im Bericht unter „Erläuterungen“ erklärt. Im Internet muss man die einzelnen Punkte nur anklicken.

Unter „immaterielle Vermögensgegenstände“ sind zum Beispiel die UMTS-Lizenzen und Beteiligungen an anderen Unternehmen aufgeführt. Die „Vorräte“ bestehen unter anderem aus Ersatzteilen für die Datenübermittlungstechnik und Fernmeldekabeln.

Auch die „Verbindlichkeiten“ werden aufgeschlüsselt: Rund ein Drittel der insgesamt 66 Milliarden Euro Schulden wird binnen eines Jahres fällig. Am Kapitalmarkt hat die Telekom knapp 52 Milliarden Euro aufgenommen, 3,8 Milliarden Euro sind Bankschulden, der Rest sind sonstige Verbindlichkeiten des Unternehmens.

Mit Gewinn abgeschlossen

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist den Konzernüberschuss aus, der in die Bilanz eingestellt wird und dort als Unterpunkt zum „Eigenkapital“ aufgeführt ist. Anleger sehen außerdem, dass die Telekom nach einem Verlust von 24,5 Milliarden im Jahr 2002 das Jahr 2003 mit einem Gewinn von 1,25 Milliarden Euro abgeschlossen hat.

Mehr über die wirtschaftliche Lage der Telekom und die weiteren Aussichten erfahren sie etwa im Lagebericht. Dazu hat die Telekom auf einem Blatt wichtige Kennzahlen wie Ebit oder Cashflow aufbereitet.

Tipp: Ein ausführlicher Geschäftsbericht bietet Ihnen einen guten Einblick in das Unternehmen. Lesen Sie ihn! Schauen Sie sich außerdem die Investor-Relations-Seiten an. Dort finden Sie Angaben zur Aktionärsstruktur, zu Dividendenzahlungen und wichtige Termine wie die Hauptversammlung oder die Veröffentlichung der Quartalsberichte.

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