Anlegen in Asien Test

Die Wirtschaftskraft in Asien ist weiter ungebrochen. Anleger können davon profitieren - mit Pazifik-Aktienfonds. Die Fonds bieten gute Renditechancen. Gleichzeitig ist das Risiko vieler Fonds geringer als bei anderen Länder- und Regionenfonds. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte vor allem Pazifik-Fonds wählen, die japanische Aktien im Portfolio haben. Spekulativer sind Fonds, die auf Japan verzichten und sich auf andere asiatische Länder wie Südkorea oder Taiwan konzentrieren. Die Fondsmanager haben bei der Auswahl ihrer Aktien genügend Spielraum. Daher sollten Anleger vor einem Investment genau prüfen, welche Papiere ins Fondsdepot kommen. Finanztest sagt, welche Pazifik-Fonds gute Renditechancen haben und was Anleger vor einem Engagement beachten sollten.

Aufstrebende Börsen

Taiwan, Indien, Südkorea oder China - die Börsen dieser Länder gehören zu den aufstrebenden Handelsplätzen der Welt. Auch in Zukunft versprechen sie eine stärkere Dynamik als die etablierten Finanzmärkte in Europa oder Nordamerika. Das bedeutet, dass die Region stärker davon profitiert, wenn sich die Weltwirtschaft wieder erholt.

Keine typischen Mischungen

Aktienfonds Pazifik haben keine typischen Länder- oder Branchenmischungen. Die Fondsmanager entscheiden relativ frei, welche Papiere sie ins Depot holen. Daher sollten sich Anleger vor dem Kauf genau informieren, auf welchen Märkten der Fonds investiert. Generell gibt es zwei Gruppen: Pazifikfonds mit Japan und Pazifikfonds ohne japanische Aktien. Risikoscheue Anleger sollten sich Fonds aus der ersten Gruppe suchen, da diese auf die etablierteren Aktienmärkte setzt. Fonds ohne Japan investieren dagegen oft in unbekannte Firmen und risikoreichere Märkte.

Chance und Risiko

Anders als bei den übrigen Fondsgruppen unterscheiden Aktienfonds Pazifik kaum zwischen entwickelten Märkten und Märkten von Schwellenländern, den so genannten „emerging markets“. Zu letzteren zählen etwa China, Thailand, Indien und Malaysia. Die Aktienmärkte in diesen Ländern bergen zwar höhere Renditechancen als die etablierteren Börsenplätze in Japan, Hongkong oder Singapur. Gleichzeitig ist aber auch das Risiko von Verlusten höher. Anleger sollten bei der Auswahl ihres Fonds darauf achten, wie die Märkte gewichtet sind. Je nach ihrer persönlichen Risikoneigung können sie sich dann für einen Fonds entscheiden, der einen kleineren oder größeren Anteil Aktien aus emerging markets enthält.

Verschiedene Industrien

Auch die Branchenausrichtung bei Pazifikfonds ist wichtig. Mit Aktien aus Taiwan und Südkorea investieren Anleger vor allem in technologielastigen Branchen, wie Mikrochiptechnologie und deren Zulieferfirmen. Solche Branchen entwickeln sich besonders stark, wenn die Weltwirtschaft boomt. In Krisenzeiten sind sie aber auch besonders anfällig. Anders Fonds mit einem großen Anteil von Papieren aus der Rohstoffindustrie: Sie sind weniger schwankungsanfällig. Dazu gehören etwa Pazifikfonds, die einen hohen Anteil an australischen Aktien im Depot haben.

Regelmäßig beobachten

Wer Aktien oder Fonds hat, sollte in regelmäßigen Abständen sein Depot überprüfen. Das gilt auch für Aktienfonds Pazifik. Die FINANZtest Fondstabellen helfen Anlegern dabei. Sie werden monatlich aktualisiert und zeigen, welche Fonds besonders gut laufen und welche Anleger besser aus ihrem Depot verbannen sollten.

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