Wenn ein Sparer auf Anraten seiner Bank Fonds kauft, dafür eine Kaufgebühr an die Fondsgesellschaft zahlt und später ein Teil davon als Provision an die Bank fließt, muss das Geldhaus dies offenlegen. Denn solche „Kick-Backs“ gefährden eine unabhängige Kundenberatung. Dieses Urteil des Bundesgerichtshofs gibt Fondssparern die Chance auf Schadenersatz und Rückzahlung von Verlusten (Az. XI ZR 56/05). Ob es auch für andere Anlageformen wie Zertifikate oder Lebensversicherungen gilt, ist strittig.

Dieser Artikel ist hilfreich. 27 Nutzer finden das hilfreich.