Um den Prozess gegen drei Kinder des Anla­gehais Rainer von Holst abzu­kürzen, versuchen Anwälte und Staats­anwalt­schaft sich zu verständigen. Das ­berichtet die Zeitung Augs­burger All­ge­meine. Anne, Alexander und Antonia, die verschiedene Abzo­ckerfirmen leiteten, wird Anla­gebetrug vorgeworfen. Vor dem Land­gericht Augs­burg haben sie bedauert, Anleger geschädigt zu ­haben. Die Schuld an den unter Rainer von Holst und der Gerlachreport geschilderten Betrügereien ­habe allerdings ihr Vater. Er habe die Abzo­ckereien von den USA aus gesteuert. Dorthin hatte sich der Mann 2015 abge­setzt, um sich dem Zugriff der deutschen Justiz zu entziehen. Für Anne sind vier Jahre und neun Monate, für Alexander etwa drei­einhalb Jahre Haft und für Antonia eine Bewährungs­strafe im Gespräch (Prozess um Millionenbetrug).

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