Kündigen ist bei dubiosen Anlagen oft schwer

Viele Verträge sind unkündbar. Doch es gibt Ausnahmen.

Die meisten Beteiligungsverträge schließen eine ordentliche Kündigung aus. Wer trotzdem kündigt, büßt meist Geld ein oder verliert es komplett.

Dennoch kann jeder Vertrag aus „wichtigem Grund“ gekündigt werden, wenn einem Anleger die Weiterführung des Vertrags nach Treu und Glauben nicht zuzumuten ist. Das gilt etwa, wenn seine Anlagefirma Geld veruntreut hat. Dann kann sich der Anleger weigern, weitere Zahlungen zu leisten. Bevor er dies tut, sollte er prüfen lassen, ob er entweder vom Vertrag zurücktreten kann oder ob er den Vertrag wegen mangelhafter Aufklärung anfechten kann.

Außerdem fallen Verträge, die Anlegern in ihrer Wohnung aufgeschwatzt wurden, unter das Haustürwiderrufsgesetz. Deshalb können Anleger innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsunterzeichnung ohne Begründung vom Vertrag zurücktreten.

Dieser Artikel ist hilfreich. 987 Nutzer finden das hilfreich.