„Miss­stände in der Finanzberatung“ kritisierte die Verbraucherzentrale Baden-Württem­berg nach Auswertung von rund 3 500 Anla­gepro­dukten sowie etwa 360 Vertrags­angeboten, mit denen sich Anleger an Verbraucherzentralen gewandt hatten. 95 Prozent der Vertrags­angebote würden nicht der individuellen Lebens­situation, den Zielen oder Wünschen der Anleger gerecht. Anlagen gingen oft am Bedarf vorbei. Zu fast jedem zweiten Finanz­produkt fanden die Verbraucherschützer eine Alternative, die zum Beispiel billiger oder flexibler war. Die Unter­suchung lief über das seit 2015 vom Bund finanzierte Projekt „Finanzmarkt­wächter“, das Verbraucher­schutz und Trans­parenz im Finanz­bereich verbessern soll.

Tipp: Aktuell hat die Stiftung Warentest untersucht, wie gut Banken in Sachen Anla­geberatung sind. Ernüchterndes Ergebnis: Nur 3 von 23 Banken beraten gut.

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