Diagnostik: Töne, Kurven, Bilder

Mit verschiedenen diagnostischen Verfahren lassen sich Veränderungen der Herzfunktion und Herzfehler erkennen und Operationen planen.

Vorgeburtliche Diagnose: Wenn sich in Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft Auffälligkeiten zeigen, sind spezialisierte Untersuchungen möglich. Einige Schäden können schon vor der Geburt behandelt werden. Doch nicht alle Fehlbildungen sind zu erkennen.

Stethoskop: Ein gesundes Herz produziert charakteristische rhythmische Töne, die der Arzt mit dem Stethoskop hören kann. Zusätzliche Herzgeräusche können auf Herzfehler hinweisen, aber nicht jeder Herzfehler verursacht Geräusche.

EKG (Elektrokardiogramm): Die Untersuchung misst die elektrische Aktivität des Herzens. Mit ihr lassen sich Herzrhythmusstörungen und die Mehrbelastung einzelner Herzabschnitte erkennen. Die Ergebnisse sind allerdings häufig unspezifisch.

Ultraschall: Die Echokardiografie genannte Untersuchung ist das wichtigste diagnostische Verfahren, um angeborene Herzfehler zu beurteilen. Bei der Ultraschalluntersuchung wird ein Schallkopf an verschiedenen Stellen des Brustkorbs aufgesetzt, um die einzelnen Herzabschnitte – Herzwände, Vorhöfe, Kammern, Klappen, Schlagadern – sichtbar zu machen. Auch Richtung und Geschwindigkeit des Blutstroms lassen sich darstellen.

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