Analyse Gartenboden Meldung

Damit ein Garten grünt und blüht, braucht er genügend Nährstoffe. Doch viele Hobbygärtner düngen falsch.

Rund 450 test-Leser haben ihren Gartenboden bisher von der Stiftung Warentest analysieren lassen. Das Ergebnis: Die wenigsten Böden sind ausgewogen mit Nährstoffen versorgt. Mehr als die Hälfte der Ziergärten und 80 Prozent der Obst- und Gemüsegärten enthalten zu viel Phosphor. Zwar stärkt Phosphor die Wurzeln und fördert die Blütenbildung, doch dafür reicht wenig aus. Zu viel Phosphor hemmt das Wachstum der Pflanzen und kann die Gewässer belasten.

Die Rasenflächen sind dagegen oft unterversorgt: Jede dritte Probe enthielt zu wenig Phosphor. Mehr Kalium benötigen sogar 70 Prozent der Rasenflächen. Dürreschäden und ein spärlicher Wuchs sind oft die Folgen. Wichtig ist auch ein optimales Verhältnis der Nährstoffe Kohlenstoff und Stickstoff. In jeder vierten Probe war es nicht optimal.

Fazit: Viele Hobbygärtner haben den richtigen Kniff beim Düngen noch nicht raus. Hier ein paar Tipps:

  • Mit Gründüngung und Kompost können Sie oft auf eine Stickstoffzufuhr mit mineralischen Düngern verzichten.
  • So funktioniert die Gründüngung: Wicken, Klee und Lupinen lockern mit ihren Wurzeln die Erde und reichern sie mit organischer Masse und Nährstoffen an.
  • Weniger ist mehr: Düngen Sie nur mit den Nährstoffen, die Ihr Boden braucht.

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