Tipps

Richtig lüften und saugen. Lüften Sie im Sommer möglichst oft, im Winter mehrmals täglich etwa fünf Minuten lang auf Durchzug. Regelmäßig feucht wischen und Staub saugen vermindert die Gefahr, dass allergener Staub in die Atemluft gelangt. Viele Staubsauger, besonders ältere, pusten aber einen Teil des Schmutzes wieder heraus. Schaffen Sie sich ein Gerät mit Schwebstofffiltern (S-Klasse, auch Hepa-Filter genannt) an: Ihr Staubrückhaltevermögen ist wirkungsvoller. Wasserfilter sind dagegen nicht automatisch wirkungsvoller. Milbenallergiker sollten nicht selbst saugen, sondern dies anderen überlassen.

Rund ums Bett. Sie sollten die Bettwäsche mindestens alle zwei bis drei Wochen wechseln, Allergiker jede Woche. Die Matratze am besten viermal im Jahr wenden. Für Milbenallergiker gibt es Matratzenbezüge (etwa 150 bis 400 Mark) und spezielle Bettwäsche (etwa 200 bis 400 Mark). Die Krankenkassen übernehmen dafür in der Regel die Kosten oder geben einen Zuschuss, wenn eine Allergie gegen Hausstaubmilben vorliegt.

Der richtige Arzt. Wenn Sie nachts unter Husten und Schnupfen leiden und morgens oft mit verstopfter Nase aufwachen, könnte eine Allergie gegen Hausstaubmilben dafür verantwortlich sein. Schnupfen und Augentränen in Wohnungen, in denen Katzen gehalten werden, sprechen für eine Katzenallergie. Suchen Sie einen Facharzt auf, am besten einen Allergologen.

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