In Wald und Garten machen sie sich nützlich, im und am Haus können sie Schaden anrichten. Wenn die Ameisenstraße durch menschliche Behausungen führt, ist Vorsicht geboten. Die Tierchen könnten die Speisekammer plündern oder – schlimmer – ihr Nest im Gebäude bauen. Gefährdet sind zum Beispiel Hohlräume unter Wintergartenfuß­böden und Terrassen sowie in Außenwänden. Die Tiere besiedeln zum Beispiel Tritt­schall- und Wärmedämm­schichten oder auch erdfeuchtes, morsches Holz, das als Betonschalung diente und dann nicht ausgegraben wurde.

Tipp: Suchen Sie rund ums Haus nach Fugen und Ritzen. Verschließen Sie die Löcher mit Dicht­stoffen wie Silikon oder Fugenmörtel. Falls Ameisen bereits einge­drungen sind, kann die Bekämpfung mit Giftködern helfen, die als Futter ins Nest geschleppt werden. Im Zweifels­fall von Fachleuten die Art bestimmen und das Nest zerstören lassen.

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