Einer im öffent­lichen Dienst beschäftigten Köchin, die sich im Jahr 2013 auf der Insel Langeoog einer ambulanten Vorsorgekur unterzog, wird diese Zeit von ihrem Erholungs­urlaub abge­zogen. Die Voraus­setzungen für eine Entgelt­fortzahlung sah das Landes­arbeits­gericht Nieder­sachsen (Az. 10 Sa 1005/14) nicht als gegeben an. Die Maßnahme sei von keinem Sozial­versicherungs­träger bewil­ligt worden. Sie wurde außerdem nicht als medizi­nisch notwendig angesehen. Wegen der grund­sätzlichen Bedeutung der Entscheidung ist Revision beim Bundes­arbeitge­richt zugelassen worden.

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