Wissenschaftler von 13 Universitätskliniken haben sich zu einem „Kompetenznetz Demenzen“ zusammengeschlossen. In drei Studien mit mehreren Tausend Teilnehmern soll unter anderem geprüft werden, ob eine Kombinationstherapie mit zwei Medikamenten wirksamer ist als die bisher übliche Behandlung mit einem einzigen Mittel. Untersucht wird auch, ob Menschen mit leichten Gedächtnisstörungen ein erhöhtes Alzheimer-Risiko haben und ob es sinnvoll ist, vorsorglich gegen Alzheimer zu behandeln – auch ohne konkrete Symptome. Bisher lässt sich die Erkrankung, so Isabella Heuser, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der FU Berlin, in ihrem Verlauf zumindest bremsen. Wichtig ist die Früherkennung. In etwa vier Jahren werden erste Ergebnisse der bisher größten Alzheimer-Studie vorliegen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 34 Nutzer finden das hilfreich.