Alzheimer

Prävention

20.03.2002
Inhalt

- Eine wirksame Vorbeugung gegen Alzheimer ist bisher nicht bekannt. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass lebenslange geistige Aktivität und vielseitige soziale Kontakte das Erkrankungsrisiko senken.

Erforscht werden weitere Schutzmechanismen, ihre Wirkung ist aber noch nicht abschließend geklärt:

- Neueste Studien weisen darauf hin, dass Menschen, die lange und regelmäßig Schmerz- und Rheumamittel wie Diclofenac oder Ibuprufen eingenommen haben, seltener an Alzheimer erkranken.

- Einige Forscher setzen auf Cholesterin senkende Medikamente und Vitamin E.

- Für den positiven Effekt einer Hormonersatztherapie nach den Wechseljahren gibt es bisher keine sicheren Belege.

  • Mehr zum Thema

    Demenz Krankenkasse darf Alzheimer­kranken Kur nicht verweigern

    - Schon wenn Aussicht darauf besteht, dass sich eine Kur oder Reha positiv auf einen Krank­heits­verlauf auswirken kann, müssen gesetzliche Krankenkassen im Einzel­fall...

    Einsamkeit Erst isoliert, dann krank

    - Einsamkeit ist ein Gefühl, dass Jung und Alt erfassen kann. Sehr verbreitet sei es bei Mitt­dreißigern und über 65-Jährigen, antwortete die Bundes­regierung auf eine...

    Depression im Pfle­geheim Verstecktes Leid erkennen und richtig behandeln

    - Unter Pfle­geheimbe­wohnern sind Depressionen häufig. Doch oft bleibt das Problem unbe­merkt oder wird mit Demenz verwechselt. Die Gesund­heits­experten der Stiftung...