Alzheimer

Die Diagnose

0
Inhalt

Die Alzheimerdiagnose gleicht einem Puzzle aus vielen Teilen, das vor allem dazu dient, andere Erkrankungen auszuschließen. Das Kernstück bildet die Anamnese: Der Betroffene und mindestens ein Angehöriger werden eingehend zu Gesundheitsproblemen und Veränderungen im Verhalten befragt. Mithilfe psychometrischer Tests macht sich der Arzt ein Bild von Gedächtnis, Denkvermögen und Sprachgewandtheit des Patienten. Bildgebende Verfahren wie Computertomographie oder Kernspintomographie machen Veränderungen sichtbar, zum Beispiel geschrumpfte Bereiche des Gehirns. Mit der Positronen-Emissions-Tomographie ist reduzierte Gehirnaktivität zu erkennen. Ein sicheres, aber stark eingreifendes Diagnose-Instrument ist die Liquorpunktion ­ die Entnahme von Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit: Ein hoher Anteil bestimmter Eiweißstoffe wird als erstes Anzeichen der Alzheimerkrankheit gewertet.

0

Mehr zum Thema

  • Kommunikation bei Demenz Wie Gespräche mit Demenz­erkrankten gelingen

    - Gespräche mit Demenz­erkrankten zu führen, ist schwierig. Aber es kann gelingen – mit den richtigen Gesprächs­themen und unseren Tipps zur einfachen Gesprächs­führung....

  • Depression im Pfle­geheim Verstecktes Leid erkennen und richtig behandeln

    - Unter Pfle­geheimbe­wohnern sind Depressionen häufig. Doch oft bleibt das Problem unbe­merkt oder wird mit Demenz verwechselt. Die Gesund­heits­experten der Stiftung...

  • Delir im Alter Wenn ein Mensch plötzlich verwirrt ist

    - Abrupt einsetzende Phasen geistiger Einschränkung können gerade bei Senioren auf Delir hindeuten. Hier lesen Sie, woher es kommt und was hilft. Wichtig zu wissen: Ein...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.