So haben wir gerechnet

Wie viel Rendite Arbeitnehmer mit ­einem staatlich geförderten Altersvorsorgevertrag erzielen können, hängt stark vom persönlichen Spitzensteuersatz ab, den sie in den letzten Jahren des Berufslebens mit Solidaritätszuschlag haben. Wir haben die Rendite untersucht für:

  • den Satz von 25 Prozent, den Alleinstehende ab zu versteuernden Einkommen von 12 673 Euro und Ehepaare ab zu ­versteuernden Einkommen von 25 346 Euro im Jahr haben,
  • für den Satz von 35 Prozent, den ­Alleinstehende mit zu versteuernden Einkommen ab 32 860 Euro und Ehepaare mit zu versteuernden Einkommen ab 65 720 Euro im Jahr haben und
  • für den Satz von 44,31 Prozent. Das ist zurzeit der höchste Steuersatz, den der Staat verlangt. Ihn erreichen Alleinstehende mit zu versteuernden Einkommen ab 52 152 Euro und Ehepaare mit zu ­versteuernden Einkommen ab 104 304 Euro im Jahr.

Wie hoch das eigene zu versteuernde Einkommen bisher war, kann jeder im Steuerbescheid nachlesen und sich dann in unseren Tabellen in die Gruppe mit ähnlichem Spitzensteuersatz einordnen.

Wir haben angenommen, dass der persönliche Spitzensteuersatz im Ruhestand im Vergleich zum Berufsleben nur um 5 Prozent sinkt. Er ist für den steuerpflichtigen Teil des Kapitals fällig, das für Rentenzahlungen zur Verfügung steht. Da wir die Steuern im Alter relativ hoch angesetzt haben, werden die Renditen eher höher sein als in den Tabellen genannt.

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