Tipps

  • Einsteigen. Falls Sie einen Aktienfondssparplan abschließen wollen, tun Sie es sofort. Der Einstiegszeitpunkt hängt nicht von der Börsenlage ab. Zudem sind Aktienfonds zur Altersvorsorge nur geeignet, wenn Sie langfristig investieren.
  • Umschichten. Prüfen Sie Ihren Fondssparplan regelmäßig. Wenn der Wert Ihrer Fondsanteile die kritische Grenze erreicht, schichten Sie Ihr Geld um. Infrage kommen Sparprodukte und festverzinsliche Wertpapiere, deren Restlaufzeiten Ihrem Fondssparplan entsprechen.
  • Kritische Grenze. Dieser Wert ergibt sich immer für einen bestimmten Zeitpunkt, zu dem Sie Ihr Fondsvermögen kontrollieren. Ermitteln Sie jeweils das bis zu diesem Zeitpunkt eingezahlte Vermögen. Errechnen Sie dann, wie viel Sie heute in ein konventionelles Sparprodukt einzahlen müssten, um in der von Ihnen gewünschten Anlagedauer auf das bereits eingezahlte Fondsvermögen zu kommen. Solange dieser Wert geringer als das vorhanden Fondsvermögen ist, können Sie umschichten ohne in die Verlustzone zu gelangen.
  • Puffer. Sie sollten zum jeweils angesparten Fondsvermögen noch einen Risikopuffer von 5 bis 10 Prozent addieren. Dadurch ist sichergestellt, dass Sie den richtigen Zeitpunkt zum Umschichten nicht verpassen. Bei monatlichem Check und kürzeren Laufzeiten von 10 bis 20 Jahren ist ein Verlustpuffer von 10 Prozent ratsam. Kontrollieren Sie öfter, können Sie einen kleineren Puffer nehmen.
  • Aussteigen. Wer die Fondsentwicklung regelmäßig verfolgt und zudem nach Ende der Ansparzeit noch drei bis fünf Jahre warten kann, hat die besten Aussichten auf eine hohe Rendite.
  • Steuern. Wenn Sie eine hohe steuerliche Belastung haben und ihre Freibeträge bereits ausgeschöpft sind, können sie alternativ auch in fondsgebundene Versicherungen investieren. Diese kombinieren Versicherungsschutz und Fondssparplan. Über die Einkünfte können Sie nach zwölf Jahren steuerfrei verfügen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3056 Nutzer finden das hilfreich.