Check­liste: Erst Bilanz ziehen, dann vorsorgen

  • Bilanz. Widmen Sie sich von ­­Zeit zu Zeit Ihrer Alters­vorsorge. Über­prüfen Sie, was Sie schon ­dafür machen und ob eine Ergän­zung ­sinn­voll und ­finan­ziell möglich ist. Unsere Rechner helfen dabei (siehe Rentenlückenrechner und Rechner für Finanzbedarf im Alter).
  • Renten­information. Mit der Renten­information können Sie ungefähr einschätzen, welche Versorgungs­lücke Ihnen trotz gesetzlicher Rente bleibt. Die Information ­erhalten Sie jedes Jahr vom Renten­versicherer – voraus­gesetzt, Sie sind mindestens 27 Jahre alt und haben mindestens fünf Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Renten­versicherung gezahlt.
  • Versicherungs­zeiten. Prüfen Sie,
    ob im Versicherungs­verlauf alle Versicherungs­zeiten erfasst sind. Wenn beispiels­weise Zeiten der Kinder­erziehung oder Arbeits­losig­keit auf dem Renten­konto fehlen, beantragen Sie bei Ihrem Renten­versicherer eine Kontenklärung. Fragen beant­wortet die Renten­versicherung unter der Telefon­nummer 0 800/10 00 48 00. Dort können Sie auch einen Antrag auf Kontenklärung anfordern. Sie können den Antrag auch online stellen unter www.deutsche-rentenversicherung.de (>Beratung > Versicherungsunterlagen anfordern > Bestellformular).
  • Stand­mitteilungen. Die jähr­lichen Mitteilungen über den Stand einer betrieblichen Alters­vorsorge, einer Riester-Rente, einer privaten Renten­versicherung sowie Konto- und Depot­auszüge helfen Ihnen, einen Über­blick über weitere Erspar­nisse zu bekommen.
  • Risiken. Noch vor der ­Alters­vorsorge kommt die Absicherung Ihrer Familie und die Vorsorge für den Fall, dass Sie berufs­unfähig werden. Schützen Sie Ihre Kinder oder andere Angehörige, die Sie versorgen, mit einer Risiko­lebens­versicherung. Sie ist der güns­tigste Hinterbliebenen­schutz (mehr dazu im Internet unter www.test.de/risikolebensversicherung). Schon in jungen Jahren ­sollten Sie eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen (siehe Test „Berufsunfähigkeitsversicherung“ aus Finanztest 07/2011).
  • Produkt­auswahl. Nehmen Sie sich Zeit bei der Produkt­auswahl, egal, ob es sich um ein Riester-Produkt, eine Betriebs­rente, einen Bank- oder Fonds­sparplan oder eine private ­Renten­versicherung handelt. Über­all gibt es große Unterschiede zwischen den ­Angeboten.
  • Beitrag. Wählen Sie bei Versicherungen einen Beitrag, den Sie bis zum Renten­alter immer zahlen können. Eine Kündigung oder Beitrags­frei­stellung ist mit erheblichen Einbußen verbunden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 347 Nutzer finden das hilfreich.