Alters­vorsorge für Selbst­ständige Special

In ihren Koalitions­verhand­lungen haben sich CDU/CSU und SPD auf eine Alters­vorsorgepflicht für alle Selbst­ständigen verständigt. Stan­dard­option könnte die Absicherung über die gesetzliche Rente werden. Zwar können Selbst­ständige auch jetzt schon dort einzahlen. Sie nutzen diese Möglich­keit bisher aber kaum. Unser Special zeigt, für wen die gesetzliche Rente als Alters­vorsorge taugt – und wie viel Rente dabei raus­springt.

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SpecialAlters­vorsorge für Selbst­ständigeFinanztest 03/2018
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Selbst­ständigen droht häufiger Alters­armut

Rund 3 Millionen Selbst­ständige sind in Deutsch­land in keinem Renten­system pflicht­versichert. Was erst einmal nach Freiheit klingt, kann später für selbst­ständige Fitness-Trainer, IT-Berater, Hochzeits­planer, Floristen oder auch Heilpraktiker zum Bumerang werden. „Heute ist die Wahr­scheinlich­keit, im Alter Grund­sicherung beziehen zu müssen, für Selbst­ständige bereits etwa doppelt so hoch wie für sozial­versicherungs­pflichtig Beschäftigte“, erklärt Dirk von der Heide, Sprecher der Deutschen Renten­versicherung Bund.

Das bietet unser Special Rente für Selbst­ständige

Entscheidungs­hilfe. Unser ausführ­licher Pro- und Contra-Check hilft Ihnen bei der Entscheidung, ob die gesetzliche Rente als Alters­vorsorge taugt oder ob private Alternativen wie die Rürup-Rente für Sie mehr geeignet sind. Und Sie finden heraus, ob Sie sich im Zweifel besser freiwil­lig oder auf Antrag pflicht­versichern.

Rechen­hilfe. Unsere Tabellen zeigen Ihnen, wie viel Rente Sie nach derzeitigen Werten für Ihre freiwil­ligen und pflicht­mäßigen Beiträge bekommen und wie viel Geld der Fiskus Ihnen für Ihre Beiträge zur gesetzlichen Renten­versicherung wieder zurück­zahlt.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Artikel aus Finanztest 3/2018.

Solo-Selbst­ständige: Zwischen allen Stühlen

Besonders die rund 2,3 Millionen Solo-Selbst­ständigen ohne Angestellte sitzen bei der Vorsorge fürs Alter zwischen den Stühlen. Zwar sind sie wie Arbeitnehmer auf ihre eigene Arbeits­kraft angewiesen, um ihren Lebens­unterhalt zu bestreiten, sie müssen aber ihre Alters­versorgung alleine organisieren und vor allem – alleine finanzieren. Weder haben sie wie Ärzte und Rechts­anwälte als klassische Freiberufler ein Versorgungs­werk im Rücken. Noch gibt es einen Arbeit­geber, der die Hälfte der Beiträge zur gesetzlichen Renten­versicherung über­nimmt. Doch auch wenn sie die Beiträge alleine finanzieren müssen, können sich Selbst­ständige über die gesetzliche Renten­versicherung eine Basis­versorgung fürs Alter aufbauen.

Rentenkasse offen für Selbst­ständige

Für einen Jahres­beitrag von rund 10 000 Euro erwerben Selbst­ständige derzeit Renten­ansprüche im Wert von 44,05 Euro im Monat. Lässt sich ein 65-Jähriger die gleiche Summe von einem privaten Renten­versicherer in eine garan­tierte Rente umwandeln, bekommt er selbst bei einem guten Angebot heute deutlich weniger. Welche Rendite- und Steuer­vorteile Selbst­ständige haben, die in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlen, erfahren Sie, wenn Sie unser Special frei­schalten.

Rürup-Rente bevor­zugt

Das privatwirt­schaftliche Äquivalent zur gesetzlichen Rente ist die Rürup-Rente. Nach Angaben des Gesamt­verbands der deutschen Versicherungs­wirt­schaft (GDV) haben mehr als zwei Millionen Kunden Rürup-Renten­verträge abge­schlossen. Freiwil­lige Beiträge in die gesetzliche Renten­versicherung zahlen weniger als 240 000 Selbst­ständige. Unser Special zeigt, für wen sich welche Vorsorgeform eignet.

Steuer­vorteile bei gesetzlicher Rente und Rürup gleich

Wichtig zu wissen: Beide Wege werden steuerlich gleichermaßen begüns­tigt: Selbst­ständige können während des Berufs­lebens einen immer größer werdenden Anteil ihrer Beiträge als Sonder­ausgaben absetzen. Im Jahr 2018 sind es 86 Prozent. Wie unsere Berechnungen zeigen, macht das viel aus. Danach bekommt ein allein­stehender Selbst­ständiger, der im Jahr 2018 einen Gewinn von 30 000 Euro macht und 4 800 Euro in die Rentenkasse einzahlt, 1 204 Euro vom Finanz­amt zurück – mehr als 25 Prozent. Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnen­stange. Unsere Tabelle zeigt: Je höher der freiwil­lige Beitrag und der zu versteuernde Gewinn, desto höher die Steuerersparnis – absolut wie prozentual.

Alternative: Die klassische private Renten­versicherung

Neben Rürup- und gesetzlicher Rente gibt es noch eine dritte Versicherung im Bunde, die als klassisches, sicheres Alters­vorsorge-Instru­ment gilt: die private Renten­versicherung. Sie funk­tioniert anders. Während der Anspar­phase gibt es für die Beiträge keine Steuer­vorteile, dafür wird die spätere Rente nied­riger besteuert. Wie die private Renten­versicherung im Vergleich mit Rürup- und gesetzlicher Rente abschneidet, erfahren Sie, wenn Sie das Special frei­schalten.

Freiwil­lig oder pflicht­versichert

Selbst­ständige, die sich für die gesetzliche Rente entscheiden, haben die Wahl: Sie können sich freiwil­lig oder auf Antrag pflicht­versichern. Die Pflicht­versicherung hat wichtige Vorteile, die wir in unserem Artikel beschreiben – aber auch Nachteile: Bei der freiwil­ligen Versicherung können Selbst­ständige die Höhe zwischen dem Minimum von derzeit 1 004,40 Euro Jahres­beitrag (83,70 Euro Monats­beitrag) und dem Maximum von derzeit 14 508 Euro Jahres­beitrag (1 209 Euro Monats­beitrag) frei wählen. Bei der Pflicht­versicherung sind sie an bestimmte Beiträge gebunden. Weiterer Nachteil: Wer einmal drin ist, kommt nicht mehr heraus, solange er selbst­ständig ist.

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