Alters­vorsorge

Ablaufmanagement: Zum Ende den Aktien­anteil herunter­fahren

08.10.2018
Inhalt

Bei einem Fonds­investment geht die Wert­entwick­lung rauf und runter. Läuft es mal schlechter an den Märkten, wirkt sich das auch auf das Fonds­guthaben in der Police aus. Das ist kein Problem, wenn noch viel Zeit bis zum Vertrags­ende ist. Sollte das Laufzeit­ende der Versicherung aber mit einer Talfahrt an den Aktienmärkten zusammenfallen, drohen Verluste. Wichtig ist es deshalb, etwa fünf Jahre vor Laufzeit­ende das Vertrags­guthaben vermehrt in sichere Rentenfonds umzu­schichten. Das sichert bisherige Gewinne. Fonds­manager nennen das Ablaufmanagement.

Es gibt Versicherer, die in den Versicherungs­verträgen fest­gelegt haben, dass das Ablaufmanagement auto­matisch einsetzt. Kunden können dann nur bis zu diesem Zeit­punkt über das Fonds­investment selbst bestimmen. Sieht der Vertrag kein Ablaufmanagement vor, müssen Kunden sich selbst gegen einen Kurs­rutsch zum Vertrags­ende wappnen, indem sie den Aktien­anteil recht­zeitig reduzieren. Wie das geht, zeigt das Schema unter Schritt 2 in der Infografik In vier Schritten zu einer besseren Police. Bei einigen Versicherern ist das Ablaufmanagement optional. In dem Fall: Ruhig selbst machen!

08.10.2018
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