Ruheständler mit eigener Immobilie können sich demnächst von Bausparkassen die Rente aufbessern lassen: Derzeit tüfteln sie Modelle aus, die den Wert des Hauses noch zu Lebzeiten in eine Rente umwandeln. Zielgruppe sind Eigenheimer, die keine Erben haben oder ihr Vermögen lieber selbst ausgeben möchten. Bei der Verrentung bleiben sie Eigentümer des Hauses. Den Verkehrswert ­ abzüglich Sicherheitsabschlag für künftige Wertverluste und ein ungewöhnlich langes Leben des Kunden ­ zahlt die Bausparkasse in eine Kapitalversicherung mit Sofortbezug, die dann eine lebenslange Rente bereitstellt. Es fallen noch Finanzierungskosten für das Vorstrecken der Summe an. Die Monatsrenten sollen bei einigen 100 bis über 1.000 Mark liegen ­ je nach Eintrittsalter.

Die Dresdner Bauspar will ein solches Angebot noch in diesem Jahr auf den Markt bringen, auch die Westdeutsche Landesbausparkasse arbeitet an einem solchen Modell.

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