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So haben wir getestet

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Alters­vorsorge Alle Testergebnisse für Index­policen

Inhalt
  1. Überblick
  2. So haben wir getestet
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Im Test

Wir haben neun Tarife von acht Anbietern für Index­policen untersucht, bei denen Versicherte die für das nächste Versicherungs­jahr fest­gelegte Über­schuss­beteiligung gegen eine Beteiligung an der Wert­entwick­lung eines Index eintauschen können.

Index­angebot

Index­policen werden für gängige Aktienindizes wie den Dax oder den Euro Stoxx 50, aber auch für haus­eigene Aktien-, Misch- oder Strategieindizes angeboten. Gängige Aktienindizes haben den Vorteil, dass man Chancen und Risiken anhand der Wert­entwick­lung in der Vergangenheit einschätzen kann.

Konditionen der Indexbe­teiligung

Index­art. Die Indexbe­teiligung kann sich an einem Kurs- oder Performance-Index orientieren. Bei Performance-Indizes werden Dividenden­ausschüttungen rechnerisch wieder im Index angelegt – wie bei einem thesaurierenden Fonds –, während sie bei Kursindizes unbe­rück­sichtigt bleiben. Kursindizes weisen also eine deutlich schlechtere Wert­entwick­lung auf als Performance-Indizes.

Monatlicher Cap. Bei einigen Tarifen gehen die monatlichen Indexrenditen, die eine bestimmte Ober­grenze („Cap“) über­schreiten, nur mit diesem Grenz­wert in die Berechnung der Indexbe­teiligung ein.

Partizipations­rate. Bei einigen Tarifen gehen die Indexrenditen nur mit einem gewissen prozentualen Anteil in die Berechnung der Indexbe­teiligung ein („Partizipations­rate“). Diese kann auf die monatlichen oder die jähr­lichen Indexrenditen angewendet werden.

Mindest­verzinsung. Alle Index­policen bieten mindestens eine Verzinsung der Indexbe­teiligung in Höhe von 0 Prozent, bei einigen Tarifen liegt die Mindest­verzinsung höher, zum Beispiel bei 0,25 oder 1 Prozent.

Anzahl der Indexstichtage. Bei manchen Tarifen beginnt in jedem neuen Kalendermonat ein neues Jahr für die Indexbe­rechnung, bei anderen Tarifen gibt es nur einen einzigen Stichtag im Kalender­jahr, zu dem ein neues Index­jahr beginnt. Je weniger Indexstichtage es gibt, desto länger muss der Versicherte im Durch­schnitt auf den Beginn des ersten Jahres warten, für das er die Indexbe­teiligung wählen kann.

Mögliche Ergeb­nisse der Indexbe­teiligung

Wir haben aus der Index­wert­entwick­lung der letzten 20 Jahre (31.5.2002 bis 31.5.2022) 100 000 zufäl­lige Wert­entwick­lungen der Indizes über einen Zwölf-Monats-Zeitraum erzeugt.

Wahr­scheinlich­keit für Verzinsung über der Mindest­verzinsung.

Die angegebene Wahr­scheinlich­keit gibt an, in wie viel Prozent der 100 000 simulierten Zeiträume die Indexbe­teiligung besser als die jeweilige Mindest­verzinsung ausfiel.

Mitt­lere Verzinsung

Die mitt­lere Verzinsung gibt den Mittel­wert der Indexbe­teiligung der 100 000 simulierten Zeiträume an.

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Garan­tierte Werte

Modell­fall: Wir haben einen Vertrag betrachtet, der von einer 37-jährigen Modell­kundin im Juni 2022 abge­schlossen wurde und in den 30 Jahre lag monatlich 100 Euro einge­zahlt werden. Als Todes­fall­leistung nach Renten­beginn wurde eine Renten­garan­tiezeit von zehn Jahren vereinbart, bei Tod vor Renten­beginn wurde keine über die Auszahlung des Vertrags­guthabens hinaus­gehende Todes­fall­leistung verlangt.

Die garan­tierte Monats­rente und das garan­tierte Kapital zu Renten­beginn geben die Mindest­leistungen in Euro an, die Beitrags­garantie zeigt, wie viel Prozent der insgesamt einge­zahlten Beiträge zu Renten­beginn zur Verfügung stehen.

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