Noch schnell ein bisschen mehr

Siegrun und Klaus haben die Mitte 50 hinter sich. Ihre beiden Kinder sind berufstätig. Auch Siegrun und Klaus arbeiten beide ganztags. Siegrun ist Sachbearbeiterin in einer wissenschaftlichen Einrichtung, Klaus Justitiar eines kleinen Verbandes. Beide können später neben ihrer gesetzlichen mit einer betrieblichen Rente rechnen.

Siegrun hat wegen der Kinder aber lange gar nicht und später erst nur halbtags ­gearbeitet. Ihre Rentenansprüche sind gering. Vor vier Jahren hat sie deshalb ­einen Riester-Banksparplan abgeschlossen. Sie zahlt in diesem und im nächsten Jahr den höchstmöglichen Beitrag von 1 575 Euro, ab 2008 dann 2 100 Euro.

Vergangenes Jahr hat das Paar entschieden, dass für Siegrun eine private Rentenversicherung als weitere Einkommensquelle sinnvoll wäre, um ihren Grundbedarf im Alter lebenslang zu decken. Mit zwei vollen Jobs konnte es sich das Paar erlauben, dass Siegrun dafür 300 Euro Beitrag im Monat vereinbarte.

Klaus wird nach durchgehender Vollzeittätigkeit im Alter gut versorgt sein. Außerdem verfügt das Ehepaar noch über einiges an Geldvermögen. Einen Riester-Vertrag hat aber auch Klaus vor vier ­Jahren begonnen, um Kürzungen in der gesetzlichen Rente etwas auszugleichen.

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