In der Ausbildung

Frederik lernt gerade in einem Hotel an der hessischen Weinstraße den ­Beruf des Kochs. Seine Ausbildungsvergütung bietet ihm kaum Spielraum für eine zusätzliche private Alters­vorsorge. Nur einen Riester-Fondssparplan kann er sich schon leisten.

Hier würden ihm schon 60 Euro ­Eigenbeitrag im Jahr reichen, um die jährliche staatliche Zulage von 114 Euro, ab 2008 sogar 154 Euro zu bekommen. Er zahlt aber 200 Euro ein. Schafft er das einmal nicht, kann er seinen Beitrag jederzeit senken.

Mehr zurückzulegen ist für Frederik nicht drin. Und einen Anspruch auf die in der Gastronomie verbreitete Hoga-Rente, über die Arbeitgeber ­eine Betriebsrente für Mitarbeiter mit eigenen Mitteln fördern, haben Lehrlinge wie Frederik noch nicht.

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