In der Freistellungsphase der Altersteilzeit müssen die Krankenkassen ihre Beiträge nach dem ermäßigten Satz berechnen und nicht nach dem allgemeinen. Das folgt aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (Az. B 12 KR 22/02 R). Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die zu hohe Beiträge gezahlt haben, können diese für die Jahre 2000 bis 2004 zurückfordern. Anträge für das Jahr 2000 können sie nur noch bis Ende 2005 stellen.

Die Arbeitnehmer werden von ihrem Anteil etwas an den Arbeitgeber abgeben müssen. Denn dieser hat in der Vergangenheit ihr Nettogehalt aufgestockt. Nach der neuen Regelung fällt das Nettogehalt höher aus und er hätte weniger drauflegen müssen.

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