Die Bundesregierung will auch in Zukunft die Rente aus einem Riester-Vertrag anrechnen, wenn geprüft wird, ob ein Mensch im Alter Grundsicherung bekommt. Dies steht in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion.

Die Regierung rechnet vor, dass ein Durchschnittsverdiener (rund 30 000 Euro brutto im Jahr), der nur in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, 27 Jahre braucht, um mehr als 627 Euro Rente zu bekommen. Ab dann läge er oberhalb der Grundsicherung.

Durchschnittsverdiener, die zusätzlich ihren Mindestsparbeitrag in einen Riester-Vertrag einzahlen und sich so die vollen staatlichen Zulagen sichern, erreichten schon nach 20 Beitragsjahren eine Rente über der durchschnittlichen Grundsicherung.

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