Der mutmaßliche Organisator der angeblichen Spargemeinschaft „Alternative ­Kollektive Wertschöpfung“ (AKW) sitzt in Untersuchungshaft: Es ist ein 50-jähriger ­Polizeikommissar.

Die Staatsanwaltschaft Berlin wirft ihm vor, mit seiner „Spargemeinschaft“ einen Schaden von rund 2,75 Millionen Euro angerichtet zu haben. Finanztest warnt bereits seit zwei ­Jahren vor der wundersamen ­Geldvermehrung der AKW.

Wie berichtet, hatte die AKW bundesweit von mehreren ­tausend Menschen je 250 Euro eingesammelt und ihnen dafür traumhafte Gewinne versprochen: Für ihren Einsatz sollten sie Waren und Dienstleistungen im Wert von bis zu 650 Euro bekommen. Dies sei mithilfe hoher Mengenrabatte möglich, die die AKW für ihre Teilnehmer aushandele.

Zudem könnten sie Provisionen kassieren, wenn sie weitere ­Mitglieder für die Alternative Kollektive Wertschöpfung ­werben würden.

Doch das ganze System funktionierte nicht: Später ein­gestiegene Mitglieder sollen leer ausgegangen sein.

Die Staatsanwaltschaft vermutet ein illegales Schneeballsystem.

  • Die Alternative Kollektive Wertschöpfung steht auf ­unserer Warnliste.

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