Tipps

  • Spielräume. Erlaubt ist alles, was nicht verboten ist. Auch wenn Ihre Krankenkasse es nicht an die große Glocke hängt, ist sie vielleicht bereit, im Einzelfall Kosten für eine alternative Behandlung zu übernehmen. Fragen Sie nach!
  • Verhandeln. Erkundigen Sie sich bei Ihren Ärzten oder anderen Therapeuten, welche Kassen nach Ihrer Erfahrung Kosten für die gewünschte Behandlung übernehmen. Diese Auskunft kann Ihnen beim Verhandeln mit Ihrer Kasse helfen.
  • Rechtslage. Informieren Sie sich am besten aus erster Hand, wofür die Kassen zahlen dürfen. Beim Gemeinsamen Bundesausschuss finden Sie Richtlinien und andere Informationen, etwa welche rezeptfreien Arzneien die Kasse ausnahmsweise zahlt und ­welche Verfahren von der Erstattung ausgeschlossen sind.
  • Zusatzversicherung. Private Zusatzversicherungen beteiligen sich an Kosten, die die Kassen nicht übernehmen, zum Beispiel auch an Heilpraktikerrechnungen. In der jüngsten Untersuchung Zusatzversicherungen für Kassenpatienten haben sich folgende Angebote als preisgünstig und leistungsstark erwiesen: Tarif Komfort der BBV, AN der Barmenia, GE+GEP der Victoria. Die Versicherung übernimmt zum Beispiel im Jahr 500 Euro von 750 Euro Kosten für ­eine Akupunkturbehandlung.
  • Kündigung. Sie können mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende Ihre Kasse wechseln. Erkundigen Sie sich aber vorher, ob die neue Kasse die von Ihnen gewünschten Zusatzleistungen auch an ihrem Wohnort anbietet und ob das Angebot befristet wird.
  • Analyse. Stiftung Warentest findet für Sie günstige Angebote für Zusatzversicherungen nach Ihren Vorgaben. Den Bestellkupon für eine Auswertung erhalten Sie hier.
  • Buchtipp. Über die Wirksamkeit und über Risiken von mehr als 50 verbreiteten ­Verfahren von Akupressur bis Zelltherapie informiert die Stiftung Warentest im Ratgeber „Die Andere Medizin“ - Alternative Heilmethoden für Sie bewertet.

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