Unser Rat

Spielräume. Erlaubt ist alles, was nicht verboten ist. Auch wenn Ihre Krankenkasse es nicht an die große Glocke hängt, ist sie vielleicht bereit, im Einzelfall Kosten für eine alternative Behandlung zu übernehmen. Fragen Sie nach!

Verhandeln. Erkundigen Sie sich bei Ihren Ärzten oder anderen Therapeuten, welche Kassen nach Ihrer Erfahrung Kosten für die gewünschten Behandlungen übernehmen. Diese Auskunft kann Ihnen beim Verhandeln mit Ihrer Kasse helfen.

Rechtslage. Informieren Sie sich am besten aus erster Hand, wofür die Kassen zahlen dürfen. Beim Gemeinsamen Bundesausschuss finden Sie unter www.g-ba.de Richtlinien und andere Informationen, zum Beispiel, welche rezeptfreien Arzneien die Kasse ausnahmsweise zahlt und ­welche Verfahren von der Erstattung ausgeschlossen sind.

Zusatzversicherung. Private Zusatzversicherungen beteiligen sich an Kosten, die die Kassen nicht übernehmen, zum Beispiel auch an Heilpraktikerrechnungen. In unserer jüngsten Untersuchung (Finanztest 10/05: Zusatzversicherungen für Kassenpatienten) haben sich folgende Angebote als preisgünstig und leistungsstark erwiesen: Tarif Komfort der BBV, AN der Barmenia, GE+GEP der Victoria. Die Versicherung übernimmt zum Beispiel im Jahr 500 Euro von 750 Euro Kosten für ­eine Akupunkturbehandlung.

Service. Wir finden für Sie günstige Angebote für Zusatzversicherungen nach Ihren Vorgaben. Den Bestellkupon für eine Auswertung gibt es unter www.finanztest.de/analysen.

Buchtipp. Über die Wirksamkeit und über Risiken von mehr als 50 verbreiteten ­Verfahren von Akupressur bis Zelltherapie informieren wir Sie in unserem Ratgeber „Die ­Andere Medizin“, Stiftung Warentest, Berlin, 5. neu bearbeitete Auflage 2006, ISBN 3–937880–35–6. Das Buch erhalten Sie für 34 Euro im Buchhandel. Abonnenten zahlen nur 29,90 Euro.

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