Kurse Betreuung und Pflege: Kombikurse

Hilfs­kräfte in Betreuung und Pflege betreuen ältere Kranke in Pfle­geheimen und ambulanten Einrichtungen und pflegen und versorgen sie. Sie unterstützen die jeweiligen Fach­kräfte und arbeiten eng mit ihnen zusammen. Im Bereich der Betreuung kann auch ein Ergo­therapeut zum Team gehören. Die Patienten sind Pflegebedürftige mit oft demenzbe­dingten Funk­tions­störungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behin­derungen. Zu den Aufgaben der Hilfs­kräfte zählt es, die Heimbe­wohner zu beschäftigen und die Frei­zeit zu gestalten.

  • Synonyme: (Mobiler) Alten­pfle­geassistent, Pflegefachhelfer, Alltags­manager, Haus- und Alten­pfleger, Fach­kraft im Gesund­heits­wesen (Brandenburg), Pfle­geassistentin und Betreuungs­kraft (Meck­lenburg-Vorpommern), Fach­kraft für Pflege und Betreuung (Schleswig-Holstein) und etliche andere Bezeichnungen.
  • Ausbildungs­dauer: Etwa 3 bis 12 Monate.
  • Abschluss: Unge­regelte Qualifizierung. Ausnahme Bayern: Dort gibt es den Abschluss als staatlich anerkannter Pfle­gehelfer nach zwölfmonatiger Voll­zeitqualifizierung.
  • Einkommen: Derzeit 8,50 Euro (West) und 7,50 Euro (Ost) Mindest­lohn in Pflege­betrieben. Er gilt für über­wiegend in der Pflege Tätige.
  • Förderung:Bildungsgutschein, in einigen Bundes­ländern WeGebAU.
  • Voraus­setzungen: Meistens Haupt­schul­abschluss; zum Teil praktische Pfle­geerfahrung oder Führer­schein.
  • Ausbildungs­stätten: Pfle­geschulen, Ausbildungs­zentren, private Bildungs­anbieter, Wohl­fahrts­verbände.
  • Besonderheiten: Große Unterschiede bei der Bezeichnung und Dauer der Kurse. Einige Angebote für spezielle Ziel­gruppen wie Migranten.

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