Beruf Pfle­geassistent: Kurze Ausbildung

Pfle­geassistenten in der Alten­pflege pflegen, betreuen und versorgen Ältere. Sie arbeiten in der Grund­pflege selbst­ver­antwort­lich und in der Behand­lungs­pflege unter Aufsicht.

  • Synonyme: Gesund­heits- und Pflegeassistent, Alten­pfle­gehelfer, Pflegefachhelfer, Gesund­heits- und Kranken­pfle­gehelfer, Alltags­betreuer (Baden-Württem­berg), Sozial­betreuer (Bayern).
  • Ausbildungs­dauer: 12 bis 24 Monate.
  • Abschluss: Landes­recht­lich geregelter, staatlich anerkannter Berufs­abschluss. Verkürzt die Alten­pflege-Ausbildung um ein Jahr.
  • Einkommen: Etwa 1 850 bis  2 020 Euro monatliches Brutto­gehalt je nach Tarif­vertrag und Erfahrung. Es gibt große regionale Unterschiede.
  • Förderung: Umschulung über Bildungsgutschein, oft auch (Schüler-)Bafög und WeGebAU.
  • Voraus­setzungen: Haupt­schul­abschluss, körperliche Belast­barkeit, Mindest­alter 16 Jahre, oft ein Praktikum. Anerkennung ausländischer Bildungs­nach­weise in Thüringen.
  • Ausbildungs­stätten: Berufs­fach­schulen, Fach­schulen, Fachseminare, berufs­bildende Schulen.
  • Besonderheiten: Die neue zweijäh­rige Ausbildung Pfle­geassistent soll die einjährige zum Alten­pfle­gehelfer mittel­fristig in allen Bundes­ländern ablösen. In Hamburg und in Nieder­sachsen gibt es sie bereits.

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