So sind wir vorgegangen

Im Test

Verträge von 30 ausgewählten voll­stationären Pfle­geheimen in Deutsch­land. Wir prüften, ob die Verträge für Heimbe­wohner güns­tige oder ungüns­tige Rege­lungen oder gar Gesetzes­verstöße enthalten. Die Unter­suchung fand von Oktober bis Dezember 2017 statt.

Vorgehen

Wir wählten die vier größten privaten und sechs wichtige frei­gemeinnützige Anbieter aus – und für jeden drei Heime im Groß­raum Berlin, Köln und München. Alternativ prüften wir in Dort­mund, Leipzig oder Magdeburg. Wir baten die Heime per Brief, Einsicht in je drei reale Verträge nehmen zu dürfen und informierten auch die Verbands- oder Konzern­zentrale. Wir kommunizierten auch per E-Mail. Heime, die Einblick geben wollten, besuchten wir. Dabei wurden die Verträge samt allen Anlagen nach einem einheitlichen Schlüssel gezogen, vom Anbieter anonymisiert und kopiert. Ein juristischer Fach­gut­achter prüfte sie unter Beachtung der Rechts­normen. Drei geschulte Prüf­personen bewerteten die Lesbarkeit, etwa nach Schrift­größe und Zeilen­abstand. Bei Heimen, die sich nicht meldeten, hakten wir telefo­nisch nach – notfalls mehr­fach. Muster­verträge akzeptierten wir nicht: Eine Vorrecherche ergab, dass sie uneinheitlich zum Einsatz kommen.

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