Alpenverein und Skiverband Schnelltest

Für den Wintersport gehören auch die geeigneten Versicherungen ins Gepäck. Der Deutsche Alpenverein und der Deutsche Skiverband bieten Mitgliedern verschiedene Versicherungen an. test.de sagt, ob die Absicherungen für Wintersportler geeignet sind.

Alpenverein

Angebot: Der Deutsche Alpenverein (DAV) bietet Mitgliedern den weltweit geltenden Alpinen Sicherheits-Service ASS an. Für 34 Euro (Jugendliche) und 79 Euro (Familie) sind Bergungskosten bis zu 25 000 Euro gedeckt. Enthalten ist ­eine Sporthaftpflichtversicherung der Generali, die Personenschäden bis zu 1,5 Millionen Euro und Sachschäden bis zu 150 000 Euro abdeckt. Der Versicherer bezahlt unfallbedingte Heilkosten im Ausland.

Vorteil: Hohe Erstattung für Bergungskosten, weltweite Gültigkeit und eine 24 Stunden erreichbare Notrufzentrale.

Nachteil: Das DAV-Mitglied braucht trotzdem noch eine private Haftpflichtversicherung für den Alltag, eine Auslandsreise-Krankenversicherung für den Rücktransport und eine Unfallversicherung für den Invaliditätsschutz.

Fazit: Je abenteuerlicher der Skiausflug angelegt ist, desto eher lohnt sich diese Ausgabe. Für den „Idiotenhügel“ jedoch braucht man das Paket nicht.

Skiverband

Angebot: Der Deutsche Skiverband (DSV) bietet seinen Mitgliedern Pakete an, die Unfall-, Kranken-, Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Skidiebstahl- und Skibruchversicherungen enthalten. Sie heißen Basic, Classic und Classic plus und kosten 28,30 bis 48,35 Euro. Familien müssen zwischen 61,40 und 111,05 Euro berappen.

Vorteil: Kunden bekommen damit auf die Schnelle einen Grundschutz.

Nachteil: Die Deckungssummen von Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung sind viel zu niedrig. Der DSV selbst macht darauf aufmerksam, dass bei den einfacheren Tarifen eine Auslandsreise-Krankenversicherung zusätzlich erforderlich sein kann. Bergungskosten erstattet der DSV bis zu 10 000 Euro, in den einfachen Tarifen nur bis 5 000 Euro. Vom Skiverband erwartet man mehr.

Fazit: test.de rät von diesen Paketen ab, schon allein, weil sie nur im Skiurlaub gelten. Für Wintersportler interessant ist nur der kleine Teil, der die Ausrüstung absichert.

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