Allianz Indexpolice Schnelltest

Angebot: Die Allianz bietet als private Rentenversicherung eine Indexpolice an. Sie ähnelt einer fondsgebundenen Rentenversicherung, bezieht sich aber nicht auf Fonds, sondern ein Zertifikat, das zwölf Jahre läuft und mit dem die Anleger an der Entwicklung des europäischen Aktienindex Euro Stoxx 50 teilhaben. Die Anleger erhalten nicht den Gegenwert der tatsächlichen Wertentwicklung, sondern einen Durchschnittswert. Die Mindestanlage beträgt 10 000 Euro.

Vorteil: Die Allianz Indexpolice garantiert eine Mindestrückzahlung von 124 Prozent des eingezahlten Geldes. Steigt der Index während der Laufzeit und bricht zum Schluss ein, bringt die Durchschnittsbildung einen Vorteil.

Nachteil: Häufig fährt der Kunde mit der Durchschnittsbildung schlechter, als wenn er an der tatsächlichen Wertentwicklung teilhaben könnte. Außerdem erhält er keine Dividenden.

Fazit: Wer eine Rentenpolice abschließen und die Chancen der Aktienmärkte richtig nutzen will, nimmt besser eine fondsgebundene Versicherung. Dann bekommt er die volle Wertentwicklung und die Dividenden.

Tipp: Eine Kapitalgarantie für Ihre fondsgebundene Versicherung können Sie sich selbst bauen, indem Sie Ihre Beiträge auf Aktien- und Rentenfonds verteilen. Bei zwölf Jahren Laufzeit und einer angenommenen Rendite des Rentenfonds von 6 Prozent pro Jahr können Sie die Hälfte des Geldes in Aktienfonds anlegen, ohne dass Sie ­einen Verlust fürchten müssen. Hierbei sind die Kosten allerdings nicht berücksichtigt.

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