Nickelallergien gehen zurück. Darauf wies Dr. Johannes Geier vom Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) auf einer Tagung hin. Der IVDK erfasst die Ergebnisse von Hauttests auf allergische Reaktionen und wertet jährlich Daten von 10 000 Pati­enten aus. Doch noch immer führt Nickelsulfat (vor allem in Mode­schmuck) die Liste der Kontaktallergene an. Auf Platz zwei folgt ein Duftstoffmix aus acht Substanzen, der oft in Kosmetika vorkommt. Besonders die Duftstoffe Isoeugenol und Eichenmoos (Evernia prunastri extract) gelten als Allergieauslöser. Mittlerweile müssen sie auf den Kosmetikverpackungen deklariert werden.

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