Allergien Meldung

Nach Voraussagen wird im Jahr 2020 ­jedes zweite Kind in Europa an einer Allergie leiden. Die Folge kann Asthma sein. In der Mehrzahl der Fälle wird die Erkrankung zuvor falsch eingeschätzt, die behandelnden Ärzte sehen eine Allergie als nicht potenziell lebensgefährlich an, und zwei Drittel der Kranken erhalten nicht die notwendige Dauertherapie.

Nicht selten wird die chronische Atemwegserkrankung von einem Heuschnupfen begleitet, der schon Jahre zuvor auftritt. Dr. Josef Lecheler vom Asthmazentrum des Christlichen Jugenddorfwerks in Berchtesgaden: Nur der rechtzeitige Gang zum Arzt könne einem möglicherweise lebensbedrohlichem Verlauf einer Asthmaerkrankung vorbeugen.

Als Basistherapie bei Allergien wie Heuschnupfen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI) heute Antihistaminika „der zweiten Generation“. Auf der Grundlage des bewährten Wirkstoffs Cetirizin ist jetzt ein Antihistaminikum freiverkäuflich auf dem Markt, weil der Schutz für die rezeptpflichtigen Originalmedikamente ausgelaufen ist. Medikamente gegen Allergien aber nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.

Tipp: Allgemeine Informationen zum Thema Asthma können Sie per E-Mail erhalten: info@asthmazentrum.com, am Telefon: 0  86  52/6  00  04  44 (Elternberatung) und auch unter www.asthmazentrum.com

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