Den Entlastungsbetrag von 1 308 Euro erhalten Alleinerziehende nur, wenn kein weiterer Erwachsener im Haushalt lebt. So wurde einer Witwe, deren studierende Tochter bei ihr wohnte, der Steuervorteil gestrichen. Denn auch der 28-jährige, berufstätige Sohn hatte ein Zimmer im Haus, benutzte die Küche mit und zahlte etwas Haushaltsgeld. Obwohl das die Mehrko­sten nur zum Teil deckte, sah der Bundesfinanzhof durch diese Zahlung eine Haushaltsge­mein­schaft begründet: Es reiche, dass er zu den laufenden Kosten beitrage (Az. III R 104/06).

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