Katalogangaben: Kaum falsche Versprechungen

Wer für den nächsten Urlaub eine passende All-inclusive-Anlage auswählen will, ist auf ausführliche und ehrliche Katalogangaben angewiesen. Deshalb haben wir vor Ort den Wahrheitsgehalt der Reisekataloge von elf Veranstaltern überprüft.

Gravierende Falschaussagen traten dabei nicht zutage. Das wäre für den Veranstalter auch fatal. Denn mit Flunkereien würde er nicht nur das Vertrauen seiner Kunden aufs Spiel setzen, sondern auch noch eine Flut von Reklamationen heraufbeschwören. Denn auf alles, was im Katalog steht, hat der Gast einen rechtlichen Anspruch.

Kleinere Verstöße gibt es dennoch. So zeigen einige Fotos die Anlagen nur von der allerschönsten Seite, einen realistischen Gesamteindruck bleiben sie schuldig. Auch ist die Froschperspektive, die Pools enorm vergrößert darstellt, bei einigen Anbietern immer noch beliebt. Die meisten geschönten Fotos fanden wir in den Katalogen von Air marin und Alltours.

Auch bei den Beschreibungen wird mitunter ein wenig übertrieben. Da werden zum Beispiel Sportangebote genannt, die es gar nicht gibt.

Auch bei der einen oder anderen Inklusiv-Leistung heißt es manchmal an Ort und Stelle: Fehlanzeige. Beliebt bei Katalogtextern scheint auch zu sein, den Strand ein wenig schöner darzustellen, als er dann in Wirklichkeit ist.

Die ehrlichsten Katalogbeschreibungen in unserer Stichprobe hatten FTI, Neckermann und Tui. Doch auch bei den übrigen Veranstaltern halten sich die Flunkereien glücklicherweise sehr im Rahmen.

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