Seit 1. August gilt ein absolutes Alkoholverbot am Steuer für junge Leute bis 21 Jahre und für Führerscheinneulinge in der zweijährigen Probezeit. Verstößt jemand dagegen, drohen ihm zwei Punkte im Flensbur­ger Verkehrszentralregister und ein Bußgeld bis zu 1 000 Euro. Für Fahranfänger, die in der Probezeit alkoholisiert erwischt werden, verlängert sich diese außerdem um weitere zwei Jahre. Die Behörden können ihnen außerdem eine Schulung aufbrummen, die bis zu 200 Euro kostet.

Auch andere Autofahrer sollten besser ganz auf alkoholische Ge­tränke verzichten. Bei einem Unfall riskieren sie sonst ihren Versicherungsschutz. Der Ge­samt­verband der Deutschen Versicherungswirtschaft weist darauf hin, dass die Kfz-Haftpflichtversicherer bei alkoholbedingten Unfällen bis zu 5 000 Euro von Un­fall­fahrern zurückfordern können. Die Kaskoversicherung kommt unter Um­stän­den gar nicht für Schäden auf, wenn sich der Autofahrer grob fahrlässig verhalten hat.

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