Alkohol Meldung

Alkohol trägt nicht zur Erhaltung der Gesundheit bei. Das ist das Ergebnis einer vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Studie. Die Untersuchung wertete die wissenschaftliche Literatur der vergangenen 15 Jahre aus und analysierte den Zusammenhang zwischen moderater Alkoholzufuhr und Erkrankungs- und Sterberisiken sowie Nutzen und Risiken.

Fazit: Die maximale Menge an Alkohol sollte bei Männern 20 Gramm (etwa ein halber Liter Bier) und bei Frauen 10 Gramm (ein achtel Liter Wein) pro Tag nicht überschreiten.

Für jüngere Menschen bis 40 Jahre gibt es einen deutlichen Zusammenhang von Alkoholkonsum und Sterblichkeitsrisiko ­ zum Beispiel Tod durch Unfälle und Gewalteinwirkung.

Mit zunehmendem Alter und ansteigendem Risiko für Gefäßerkrankungen können einige Personen ­ vor allem ältere Männer ­ eher von den vorteilhaften Eigenschaften des Alkohols profitieren. Spezifische Erkrankungen und Risikofaktoren, wie zum Beispiel Fettstoffwechselstörungen, Leberprobleme, Rauchen und die Einnahme von Medikamenten können den positiven Effekt jedoch in einen negativen umkehren. Die bessere "Medizin" ist auf jeden Fall eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung.

Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht die Risiken für Magen-Darm-, Leber- und Gallenerkrankungen sowie Krebserkrankungen von Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre und Dickdarm. Nicht zu unterschätzen ist darüber hinaus die beträchtliche Gefahr der Alkoholabhängigkeit.

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