Aldi-PC Meldung

Einfacher Aufbau: Farbige Anschlüssebeim Aldi-PC

Gut, aber nicht makellos präsentierte sich im November der Billig-PC, den der Lebensmitteldiscounter Aldi angeboten hatte. Tipp für alle, die damals den Computer für 1998 Mark gekauft haben:

Wegen der hohen Speicherpreise gab es nicht mehr als 64 Megabyte Arbeitsspeicher. Schlecht für den, der sich in Bildbearbeitung üben, aber nicht in Geduld fassen will. Mittlerweile sind die Speicherpreise gesunken. Deshalb empfiehlt es sich, den Arbeitsspeicher auf 128 Megabyte zu verdoppeln. Bildbearbeitung beispielsweise wird dadurch spürbar beschleunigt.

Ein zweites Ärgernis betrifft 3D-Spiele mit hoher Farbtiefe. Der im Aldi-PC fest eingebaute Grafikchip kann sie nicht schnell genug aufbereiten. Für einen schnelleren Bildaufbau müssen deshalb Auflösung und Farbtiefe dieser Spiele reduziert werden. Das wird manchen Spieler ärgern, weil es keine echte Alternative gibt. Bei jedem anderen Rechner wäre zum Einbau einer rundum spieletauglichen Grafikkarte zu raten. Beim Aldi-PC empfiehlt sich das nicht: Der standesgemäße AGP-Slot fehlt hier nämlich. Statt des integrierten Grafikchips kann nur eine Grafikkarte für den PCI-Bus eingesetzt werden. Das bringt gegenüber dem integrierten Grafikchip kaum Vorteile.

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