Start mit Vista

Der Werberummel ist gewaltig. Windows Vista soll alles besser, schöner, schneller und sicherer machen. Das neue Aldi-Notebook hats bereits drauf. Der Schnelltest klärt, was es an Fortschritt bringt und erklärt mögliche Risiken und Nebenwirkungen.

Kein Verlust an Tempo

Der erste Start ist unspektakulär. Der Bildschirm sieht etwas anders aus. Sonst ist alles wie gewohnt: Nach ein paar Grundeinstellungen ist das Notebook klar für den Einsatz. Vista ist korrekt vorinstalliert. Eine Produktaktivierung mit einem speziellen Kode, wie er bei Installation eines einzeln gekauften Windows nötig ist, kann sich der Käufer des Aldi-Notebooks sparen. Spürbare Verzögerungen bringt Windows Vista trotz des hohen Bedarfs an Rechenleistung und Speicherkapazität nicht. Der aktuelle Aldi-PC erledigt sämtliche Standardaufgaben unter Vista genau so schnell wie das Dezember-Notebook unter Windows XP.

Vorsicht bei alter Software

Die Bedienung macht keine Schwierigkeiten. Auch ohne Handbuch-Lektüre funktioniert alles wie erwartet. Zumindest Standardgeräte wie ein Canon Pixma iP 4200-Drucker und ein Memory-Stick funktionieren auf Anhieb und ohne nervige Suche nach Treibern. Für einen Acer Bluetooth-Adapter allerdings verlangte der Aldi-Rechner nach einem passenden Treiber. Stets zu beachten: Wer ältere Geräte verwenden will, sollte vor Kauf eines PCs oder Notebooks mit Windows Vista unbedingt klären, ob der Hersteller Treiber anbietet. Erst recht gilt das für Eigner älterer Programmpakete: Wenn diese nicht gerade von Microsoft selbst kommen, gibts keine Garantie dafür, dass sie mit Windows Vista einwandfrei funktionieren.

Gewinn an Sicherheit

Ein Gewinn ist Vista in Sachen Sicherheit. Die Benutzerverwaltung ist renoviert und funktioniert deutlich besser als bei XP. Im normalen Betrieb hat der Benutzer nur eingeschränkte Rechte. Potenziell gefährliche Dateianhänge von E-Mails etwa blockiert Vista. Wer ein solches Programm ausführen will, muss sich als Systemadministrator legitimieren. Das kann im Einzelfall nerven, verhindert aber größere Schäden durch Viren, Würmer und andere Schadprogramme. Deutlich besser als bei XP funktioniert auch die ins Betriebssystem integrierte Firewall. Sie kontrolliert nicht nur Datenpakete, die zum Rechner übertragen werden, sondern prüft auch die Übertragung von Daten ins Netz.

Aldi-Notebook im Schnelltest: Alter Rechner, neue Software
test-Kommentar: Harte Konkurrenz
Technische Daten und Ausstattung: Im Überblick

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