test-Kommentar

Schon aufgrund der technischen Daten war klar: Für moderne 3D-Spiele taugt das Aldi-Notebook nicht. Dafür sind Prozessor und Grafikchip einfach zu langsam. Ansonsten kann der tragbare Computer alles. Allerdings: nichts davon wirklich gut. Wer unterwegs arbeiten will, ist mit dem Medion-Gerät schlecht bedient. Die Akkulaufzeit ist zu kurz und das Gerät zu schwer. Wer zu Hause ab und zu etwas tippen oder gelegentlich surfen will, ohne gleich einen sperrigen Desktop-Computer aufzustellen, ist mit dem Aldi-Notebook ordentlich bedient. Dafür reicht die Leistung locker aus. Zumindest bei längerer Benutzung nervt allerdings das Pfeifen der Lüfter. Hinzu kommt: Für eine bessere Schreibmaschine sind 999 Euro viel Geld. Immerhin möglich: Das Abspielen und Kopieren von CDs und DVDs. Der Preis allerdings geht in Ordnung. Celeron-Notebooks für rund 1 000 Euro gibt es vielerorts, aber ein DVD-Brenner ist in dieser Preisklasse außer bei Aldi kaum zu finden. Schon am kommenden Montag allerdings zieht Real gleich. Das Gericom-Notebook dort hat fürs gleiche Geld ebenballs einen DVD-Brenner.

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