Akzenta AG Meldung

Die Staatsanwaltschaft München hat die Konten der Akzenta AG in Neubeuern gesperrt und ermittelt weiter. Wie bereits kurz berichtet, wurden der Vorstandsvorsitzende der Akzenta, Ulrich Chmiel, sein Sohn Alexander sowie zwei weitere Vorstandsmitglieder verhaftet. Ihnen wird gewerbsmäßiger Kapitalanlagebetrug in organisierter Form vorgeworfen.

Die Staatsanwaltschaft schätzt, dass der Schaden mindestens eine zweistellige Millionensumme beträgt. Dieses Geld haben Anleger unter anderem in Beteiligungen investiert. Dafür sollten sie vom wirtschaftlichen Erfolg der Akzenta profitieren und hohe Ausschüttungen erhalten.

Die Akzenta, die derzeit vom ehemaligen Präsidenten des Arbeitgeberverbandes der finanzdienstleistenden Wirtschaft AfW Alexander Pohle ­vertreten wird, weist alle Anschuldigungen zurück.

Die Firma sei erst durch die Polizeiaktion in Zahlungsverzug gekommen. Bevor die Behörden die Konten gesperrt ­hätten, sei vertragsgemäß ausgezahlt worden, heißt es in einer Stellungnahme.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Verantwortlichen dagegen vor, das Anlegergeld zweckentfremdet zu haben.

  • Die Akzenta steht seit dem Jahr 2000 auf unserer Warnliste.

Dieser Artikel ist hilfreich. 290 Nutzer finden das hilfreich.

Mehr bei test.de