Regel- und Sonder­leistung: Was Kassen zahlen

Als Regel­leistung. Aku­punktur ist in zwei Einsatz­gebieten reguläre Leistung gesetzlicher Krankenkassen: bei chro­nischen Knie­schmerzen durch das Gelenkleiden Arthrose sowie bei chro­nischen Schmerzen des untereren Rückens. Beide Beschwerden müssen seit mindestens sechs Monaten bestehen. Dann zahlt die Kasse bis zu 10, im Ausnahme­fall bis zu 15 Aku­punktursit­zungen. Frühestens ein Jahr später ist die nächste Behand­lung möglich. Ausführ­liche Informationen und Bewertungen zu den Krankenkassen in Deutsch­land bietet Ihnen der Produktfinder Gesetzliche Krankenkassen auf test.de.

Nur bestimmte Ärzte. Die Therapie zulasten der Kasse ist nur bei Ärzten mit Zusatz­qualifikation möglich. Neben einer Ausbildung in Aku­punktur brauchen sie Weiterbildungen in Psycho­somatik und Schmerz­therapie. Patienten können bei der Kasse oder direkt beim Arzt fragen, ob er die Aku­punktur abrechnen darf.

Als Sonder­leistung. Je nach Tarif erstatten private Kranken­versicherer die Aku­punktur häufig auch in weiteren Bereichen – Nach­fragen lohnt. Auch einige gesetzliche Krankenkassen unterstützen die Behand­lung, zum Beispiel im Zusammen­hang mit privaten Zusatz­versicherungen. Mehr Infos gibt es beim Versicherer, telefo­nisch oder auf der Webseite.

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