Akupunktur Meldung

Akupunktur - gehört hat fast jeder davon. Aber nur wenige wissen, wie die Heilmethode funktioniert und wo sie überall helfen kann. Deshalb veranstaltet die Stiftung Akupunktur sowie die Deutsche Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin morgen, am 5. November, einen Tag der offenen Tür. Circa 1 200 Ärzte klären bundesweit in ihren Praxen kostenlos über Akupunktur auf und pieksen Interessierte, wenn diese das wollen.

Im Internet

Wer den Tag der Akupunktur nutzen und rauskriegen will, wo der nächste Arzt über die Heilmethode informiert, braucht einen Internetzugang. Die Stiftung Akupunktur hat auf ihrer Homepage eine Datenbank eingerichtet, die mit einer Suchmaske verknüpft ist. Über die Eingabe der Postleitzahl erhält der Akupunkturinteressierte zunächst eine Liste aller Ärzte, die ihre Praxen in seiner Nähe haben und generell eine Akupunkturbehandlung anbieten. Alle Ärzte, die am Tag der offenen Tür teilnehmen, sind mit einem grünen A gekennzeichnet. In der Liste steht weiterhin, welche Akupunkturausbildung der Arzt gemacht hat.

Zur Information

„Der Tag der offenen Tür dient im Wesentlichen dazu, der Öffentlichkeit das Thema Akupunktur vorzustellen“, sagt Frank Lenßen von der Stiftung Akupunktur. Lenßen erwartet am Mittwoch eine rege Beteiligung: Alleine am Dienstag erfolgten mehr als 15 000 Zugriffe auf die Datenbank. Die Ärzte informieren am 5. November, nachmittags zwischen 14 und 18 Uhr, zum Beispiel über die möglichen Einsatzgebiete: etwa Schmerztherapie, Allergiebehandlung oder Rauchentwöhnung. Aber auch über die Kosten der Behandlung. Denn Akupunktur wird nicht von jeder Krankenkasse bezahlt.

Zum Anfassen

Wer nicht nur hören und lesen, sondern auch fühlen will, muss dies mit dem jeweiligen Arzt besprechen. Der Tag der offenen Tür ist zwar als reiner Informationstag geplant. Unter den 1 200 Ärzten wird es auch einige geben, die Neugierige pieksen, wenn diese das wollen.

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