Tipps

  • Nachfragen. Erkundigen Sie sich, ob Sie noch am Akupunktur-Modellvorhaben Ihrer der Kasse teilnehmen können. Falls das noch möglich ist, fragen Sie nach, wie viele Akupunkturbehandlungen diese pro Jahr bezahlt und wie hoch der Zuschuss pro Behandlung ist. Selbst wenn die Kasse es nicht an die große Glocke hängt, ist sie in Einzelfällen vielleicht bereit, die Kosten für eine alternative Behandlung zu übernehmen. Grundsätzlich gilt: Alles ist erlaubt, solange die Kostenübernahme nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss untersagt wurde.
  • Verhandeln. Informieren Sie sich beim Arzt oder Therapeuten, welche Krankenkassen die Kosten für eine gewünschte Therapie übernehmen. Das hilft bei den Verhandlungen mit der eigenen Kasse.
  • Alternative Heilmethoden. Prüfen Sie, welche alternativen Heilmethoden Ihre Krankenkasse außerdem unterstützt. Neben Akupunktur bezahlen viele Krankenkassen auch Präventionskurse zur Stressbewältigung und Entspannung. Einige Kassen geben sogar Geld für homöopathische Anamnesen und anthroposophische Behandlungsverfahren aus: Finanztest 02/2006.
  • Kündigen. Wenn Sie wegen der Bezahlung alternativer Heilmethoden die Krankenkasse wechseln wollen, können Sie jeweils mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. Erkundigen Sie sich aber vorher, ob die neue Krankenkasse die von Ihnen gewünschten Zusatzleistungen auch an Ihrem Wohnort anbietet. Die Stiftung Warentest hat aktuell 156 gesetzliche Krankenkassen auf Beitragssatz und Zusatzleistungen geprüft.
  • Nachschauen. Informieren Sie sich beim Gemeinsamen Bundesausschuss, welche alternativen Heilmethoden Krankenkassen bezahlen dürfen und welche nicht.
  • Zusätzlich versichern. Wenn Ihre Krankenkasse die gewünschten Leistungen nicht übernimmt, können Sie sich auch zusätzlich versichern. Private Zusatzversicherungen beteiligen sich an Kosten, die die gesetzlichen Krankenkassen nicht übernehmen, zum Beispiel Heilpraktikerrechnungen. „Zusatzversicherungen für Kassenpatienten“ aus Finanztest 10/2005.

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