Trendfolgestrategie

Aktienstrategien Meldung

Die erfolgreiche Salzgitter-Aktie gelangte nie ins Trendfolgedepot.

Die Trendfolgestrategie brachte im vergangenen Jahr ein äußerst schwaches Ergebnis. Das Depot mit den drei erfolgreichsten Aktien des Vormonats erwies sich meist als kurzatmiges Zufallsprodukt und spiegelte die jüngsten Erfolgstrends nicht wider. So ging der Aufschwung des Stahlproduzenten Salzgitter spurlos am Trendfolgedepot vorüber, weil die Aktie auf Monatssicht nie zu den drei erfolgreichsten gehörte.

Auch andere Trends, wie der zu Dividendenaktien, schlugen sich selten im Depot nieder.

Stärken: Gelegentlich landeten Siegeraktien wie MPC und Schwarz Pharma im Depot. Durch den monatlichen Austausch konnten sie die Depotentwicklung aber nicht nachhaltig steigern.

Schwächen: Die heftigen Kursausschläge bei schwankungsanfälligen Aktien spülen immer wieder spekulative Werte ins Depot. Die Trendfolgestrategie hatte den höchsten Anteil an TecDax-Aktien. Die Zusammensetzung des Depots war meist sehr einseitig und hatte nur in Ausnahmefällen eine ausgewogene Branchenmischung.

Verbesserungsidee: Mit dem Verzicht auf schwankungsanfällige kleine Werte soll die Strategie deutlich stabiler werden. Sie bleibt ab sofort auf Dax-Aktien beschränkt. Um echten Trends eine Chance zu geben, ist der Maßstab für die Auswahl nicht mehr die Wertentwicklung des vergangenen Monats. Stattdessen werden die drei Dax-Titel ausgewählt, die binnen zwölf Monaten den höchsten Wertzuwachs brachten.

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