Aktienrecht Meldung

Noch mehr Einfluss im VW-Konzern hat nun Porsche.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat das deutsche „Volkswagen-Gesetz“ für rechtswidrig erklärt. Das Gesetz aus dem Jahr 1960, das dem Land Niedersachsen als zweitgrößtem VW-Aktionär Sonderstimmrechte einräumt, verletze den freien Kapitalverkehr innerhalb der EU.

Für Kleinaktionäre des Konzerns hat das Urteil keine direkten Auswirkungen. Ob und in welcher Weise es die weitere Kursentwicklung beeinflusst, ist unklar. Im vergangenen Jahr gehörte die VW-Aktie zu den erfolgreichsten deutschen Aktien und gewann rund fünfmal so viel an Wert wie der Dax, in dem sie notiert ist.

Eine Übernahme von Volkswagen durch einen oder mehrere Investoren liegt nun im Bereich des Möglichen. Der Autokonzern Porsche, schon jetzt größter Anteilseigner von VW, bekommt durch die neue Rechtslage Rückenwind.

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