Aktienindex Gex Meldung

Der Konsum­güter­­hersteller Henkel ist die ­bekannteste Adresse im neuen Index Gex.

Anleger können nun erste Zertifikate auf den German Entrepreneurial Index (Gex) kaufen, der seit Januar 2005 berechnet wird. Der Gex versammelt rund 120 deutsche Aktiengesellschaften, bei denen die Firmenchefs gleichzeitig Großaktionäre sind. Mehr als die Hälfte der Gex-Firmen war früher am Neuen Markt gelistet. Der Index enthält aber auch mehrere Aktien aus dem SDax und dem MDax – und mit Fresenius Medical Care und Henkel sogar zwei Dax-Firmen.

Zum Redaktionsschluss waren uns Gex-Zertifikate von HSBC Trinkaus und Burkhardt (Isin DE 000 TB9 785 2), Hypovereinsbank (Isin DE 000 HV0 A09 8) und Société Générale (Isin DE 000 SG1 6HM 0) bekannt. Sie beziehen sich auf den so genannten Performance-Index, in dessen Kurs auch Dividenden einfließen.

Die Kosten für die börsengehandelten Gex-Zertifikate sind hoch. Anleger müssen je nach Anbieter mit einer Differenz (Spread) von 0,8 bis 1,5 Prozent zwischen An- und Verkaufskurs rechnen. Bei Zertifikaten auf den Dax liegt der Spread meist unter 0,2 Prozent.

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